Der FDP Stadtverband Ibbenbüren traf sich am Samstag, 14. September 2019 zu einem Rundgang auf dem Dickenberg, um einige Institutionen genauer zu beleuchten.

Weiterführung Radweg „Rheiner Straße“

Felix Steinke vom „Interessenverein für den Dickenberg“ zeigt wo der Radweg verlaufen soll.

Erste Station war der Parkplatz „Antrup“, wo wir Felix Steinke vom „Interessenverein für den Dickenberg“, trafen. Er berichtete ausführlich über den gewünschten Weiterbau des Radweges unterhalb des Schuhgeschäftes „Baar“. Lückenschluss soll die Straße „Up de Hee“ sein. Die Fa. Steinbruch Westermann GmbH & Co. KG hat dafür ihr Einverständnis zugesagt. Man hat sich mit dem Ingenieurbüro Flick getroffen, um die anstehenden Eigenleistungen zu eruieren. Wobei festzustellen ist, dass das Ganze eine topografische Herausforderung ist. Die Pläne wurden auch mit dem Verkehrsminister Wüst besprochen, der eine Radtour „Rund um Ibbenbüren“ mit der CDU Ibbenbüren, unternahm.

Die L 501 fällt zu 90% in den Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebs Straßenbau NRW. Zum Schluss war man einhellig der Meinung, dass dieser Erweiterungsbau nicht durch Spenden finanzierbar sei. Die FDP wird der Stadt Ibbenbüren einen dementsprechenden Antrag hierzu vorlegen.

„Barbara Schule“

Hiltrud Güldenhöven gibt einen umfangreichen Einblick in die Arbeit der Barbaraschule.

Frau Güldenhöven, seit 2013 Direktorin an der Barbaraschule, sprach sehr emotional vom „Diamant vom Dickenberg“. Das Kollegium besteht aus 11 Lehrkräften. Des Weiteren befinden sich ehemalige Lehrer im Team. Asylbewerberkinder erfahren besondere Aufmerksamkeit. Den Kindern und Eltern werden im Bereich der Möglichkeiten Dolmetscher angeboten. Die Barbaraschule verfügt über ein Wort – Bild – Lexikon in arabischer Sprache. Im Team des Ganztags arbeitet eine russisch sprechende Mitarbeiterin. Es gibt aber auch ein Netzwerk aller Ibbenbürener Grundschulen – dort wird die Erstförderung von Kindern aus Familien mit nichtdeutscher Muttersprache unterstützt.

Englisch ab der 1. Klasse ist ein Mehrgewinn, da diese Kinder keine Scheu vor der Sprache haben. Sie werden spielerisch und durch Lieder an die Sprache herangeführt.

Das Schülerparlament und der Barbara Rat tagen regelmäßig. Der Förderverein besteht aus über 100 Mitgliedern. Im Netzwerk „Zukunftsschulen“ ist die Barbaraschule Referenzschule und arbeitet mit verschiedenen Schulen wie z.B. Goethe-Gymnasium, Roncalli-Realschule, Sünte-Rendelschule in Riesenbeck sowie den Gesamtschulen Hörstel und Rheine sehr eng zusammen. Im Bereich Förder- und Forderprojekte erhielt die Barbaraschule eine Zertifizierung durch die Bezierksregierung. Schwimmunterricht findet in der 2. Hälfte des 2. Schuljahres und in der 1.Hälfte des 3. Schuljahres statt. Die Kooperation mit der Stadtbücherei funktioniert hervorragend.

Wünsche an die Bildungsministerin NRW Yvonne Gebauer:

  • es werden dringend Lehrer gebraucht
  • Ausstattung verbessern
  • Lehrer in Niedersachsen werden für NRW nicht freigegeben
  • Bezahlung sollte wie an weiterführenden Schulen erfolgen
  • mehr Whiteboards
  • Ganztag in Trägerschaft

Wünsche an den Rat der Stadt Ibbenbüren:

  • Sanierung Schulhof
  • neue Regale
  • ergonomische Schulmöbel
  • neue gegen alte Schulmöbel ersetzen
  • Vernetzung zwischen den Hausmeister funktioniert gut, könnte aber noch optimiert werden
  • Verbesserung Ausstattung Sonnenschutz

Dorfgemeinschaftshaus (DGH)

Im Gespräch mit Giulia Ruthenschröer im Dorfgemeinschaftshaus.

Frau Giulia Ruthenschröer empfing uns sehr freundlich im DGH Dickenberg, der „Perle vom Dickenberg“. Das Dorfgemeinschaftshaus ist eine Einrichtung der Stadt Ibbenbüren. Die offene Kinder und Jugendarbeit bildet einen der größten Schwerpunkte dieses Hauses. Alle Kinder und Jugendliche haben hier die Möglichkeit ihre Freizeit zu verbringen. Die Kinder der 1. – 4. Klasse können experimentieren, backen usw.. Das DGH und die Jugendarbeit sind eng vernetzt. Vereine haben ebenfalls die Möglichkeit das DGH zu nutzen. Leider fehlt noch die Erwachsenenbildung, das könnte vielleicht noch etwas werden, da hier abends sehr wenig stattfindet. Eine Töpfergruppe ist regelmäßig anwesend, da geht sicherlich noch mehr. Der TSG Move & Dance hat keine „Bleibe“ mehr, wäre doch auch im DGH möglich. Die Wanderung ging weiter zum Bolz- und Kinderspielplatz.

SV Dickenberg e.V. 1963

Ein Blick auf das gefplegte Gelände des SV Dickenberg.

Hier wurden wir sichtlich erfreut vom 1. Vorsitzenden Andreas Sante empfangen und zu einem Kaltgetränk eingeladen, denn es war herrliches, warmes Wetter und das Getränk tat uns allen richtig gut. Die Sportanlage wurde als eine der schönsten Anlagen im Kreis Steinfurt bezeichnet. Es war alles sehr gepflegt und das schmucke Vereinsheim strahlte mit der Sonne um die Wette. Wichtig ist bei so großen Vereinen, 1200 Mitglieder, dass der Vorsitzende Führungsqualitäten aufweist und die richtigen Fachleute den Vorstand komplettieren, sonst kann so ein Verein nicht funktionieren. Hier hat man diese Kriterien bedacht und deshalb läuft’s. In 2015 wurde Erneuerung in und am Vereinsheim getätig. Erneuerung des Versammlungsraums, der Umkleidekabinen, des Büros, der Heizungs-  und Lüftungstechnik sowie des Dachs und des Eingangsbereichs. Das wird sich energietechnisch amortisieren. Gelder kamen aus der Sportpauschale, von der Stadt Ibbenbüren und vom SV Dickenberg e.V. der mit 100.000,00 Euro in Vorleistung getreten ist. Im Jahr 2018 wurde der Tenniscourt mit LED Flutlicht ausgestattet ( Eigenleistung). Weitere Projekte sind die Ausstattung des 2. Platzes mit LED Flutlicht und die Erneuerung des Dachs der Reithalle des RV Dickenberg e.V. welches mit ca. 100.000,00 Euro zu buche schlägt. Die Personaldecke des SV Dickenberg e.V. liegt bei fünf 450,00 Euro – Kräften, die sich um die gesamte Anlage kümmern. Durch die Trockenheit im Sommer gab es auch hier ein Bewässerungsproblem, da wünscht sich der Vorsitzende eine Lösung seitens der Stadt Ibbenbüren. Der EPS hat auch auf dem Gelände des SV Dickenberg e.V. Einzug gehalten, es waren 28 Nester.

Neuer Netto – Markt auf dem Dickenberg

Beratung über einen möglichen Kreisverkehr an der Kreuzung des neuen Netto-Marktes.

Endlich ist es soweit und die Dickenberger haben wieder einen Lebensmittelmarkt. Was wir als FDP feststellten ist, dass die Notwendigkeit eines Kreisverkehrs zwischen Netto und dem Schuhaus Plock dringend besteht. Die Fraktion und der Vorstand haben sich auf einen Antrag an die Stadt und den Rat geeinigt. Das ist eine wichtige Aufgabe für den Dickenberg.

Nach Ende des sehr informativen Rundgangs dankten wir Christian Unnerstall für die Organisation.

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