Kritik an den bisherigen Planungen

Die Stadt sollte die Radfahrer in Ibbenbüren durch mehr Geld und bessere Planung mehr unterstützen, fordert die FDP Ibbenbüren. „Wenn die Leute das Auto stehen lassen und das Rad nehmen sollen, brauchen wir gute, sichere und durchgängige Radwege. Wir haben einen sehr guten Radweg von Laggenbeck nach Ibbenbüren. So sollte jeder Ortsteil mit Radwegen an die Stadt angebunden sein“, wird Christian Unnerstall, FDP-Ratsmitglied, in einer Pressemitteilung der Liberalen zitiert.


Es brauche jedoch nicht nur mehr Geld für den Radwegebau, sondern auch eine bessere Planung, heißt es weiter. Dabei hätte aus Sicht der FDP in den vergangenen Jahren einiges besser gemacht werden können:
Wilhelmstraße: Die Wilhelmstraße als die zentrale Straße für den Schülerradverkehr in Ibbenbüren wurde in den vergangenen Jahren aufwendig umgebaut, leider ohne Radweg. Die FDP habe es von Anfang an abgelehnt, Radfahrer, zumal auch sehr junge Schüler, mit den Bussen auf eine schmale Straße zu schicken.


Bockradener Straße: Hier habe sich die Ratsmehrheit sich zwar für den Erhalt der Eichen, jedoch gegen einen Radweg entschieden.
Groner Allee: Es sei hier leider die Chance vertan worden, eine wirkliche Fahrradstraße zu realisieren, auf der die Radfahrer eine eigene Spur ohne Autos haben.


Recker Straße: Hier werde jetzt ein langer Radweg gebaut. Natürlich sei jeder zusätzliche Radweg zu begrüßen. Jedoch sollten knappe Mittel an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Zunächst einen durchgängigen Radweg an der Glücksburger Straße zu bauen, wäre sicherlich sinnvoller, da dort wesentlich mehr Radfahrer unterwegs sind, schreibt die FDP.


„Wir können uns beim Ausbau der Infrastruktur keine Fehler leisten. Das, was wir jetzt bauen, verfolgt uns die nächsten 50 Jahre. Wenn wir es ernst meinen mit der umweltfreundlichen Mobilität, dann müssen wir jetzt die richtigen Radwege bauen“, so Unnerstall. Im Haushalt 2020 sollten daher zunächst 50000 Euro eingestellt werden, damit sofort damit begonnen werden kann, neue Radwege zu planen und zu bauen.

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung vom 02.12.2019

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